Römertag Klasse 6

Römertag in Klasse 6

               Gemeinsam lernen – gemeinsam präsentieren – gemeinsam profitieren

 

Unter diesem Motto gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 vor einigen Tagen einen Römertag.

Wochen vorher begann die Vorbereitung: In Kleingruppen suchten sich die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Geschichtslehrer Verena Krieger und Chris v. Einem ein Thema aus und vertieften sich recherchierend, handelnd und schließlich projektorientiert in ihr Spezialgebiet. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich für den Alltag der Römer, sie fragten sich, wie die Römer damals wohnten, wie sie sich kleideten und wie und was sie aßen. Des Weiteren informierten sie sich über die Grenzsicherung des Limes, sie erkundigten sich über die Taktik der Kriegsführung und der Armee. Das Leben als Legionäre interessierte insbesondere die Jungs. In der Götterwelt der Römer konnten die Sechstklässler viele Parallelen zur ihnen bereits vertrauten griechischen Götterwelt feststellen. Fasziniert waren die Jungen und Mädchen von den Gladiatorenkämpfen, aber auch vom Erfindungsgeist der Römer. So stellten sie auch zahlreiche römische Bauwerke vor.

In sieben Wochen intensiver Vorbereitung widmeten sich die Gemeinschaftsschüler der Recherche zu ihrem Spezialthema, dem Bauen von Modellen und Basteln von Anschauungsmaterial, dem Gestalten von Plakaten und dem Schreiben von Theaterszenen, dem Backen von römischen Delikatessen, dem Vorbereiten von Quizaufgaben und letztlich dem Aufbau der Ausstellungsräume.

Die eingeladenen Grundschulklassen erlebten so einen ganzen Tag lang römische Action, denn in „Dauerschleife“ zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse auf. Insbesondere das Theaterspielen strengte die Sechstklässler auf Dauer an, die römischen Kleider waren den gesamten Schultag über ihr Kostüm. Josua, Silas und Jimmy zeigten mit ihrem selbst gebastelten Modell die Funktionsweise einer römischen Therme auf. Chiara, Lea und Alija zeigten ihre selbst gebaute Villa rustica. Liebevoll war darin sogar ein Mosaik gestaltet. Lisha, Liam und Jonas modellierten mit viel Geduld eine Limes-Festungsanlage und hielten am Ausstellungstag unermüdlich Vorträge darüber.

Die Besuche erstreckten sich von 8 Uhr bis 16 Uhr. Die Ausstellung lockte neben den Mitschülern auch Gäste aus den drei Landesakademien für Lehrerfortbildung an. Sie erlebten auf diese Weise ein Beispiel von gelungener Projektarbeit. Anregungen für die Lehrerfortbildung konnte die Delegation auf jeden Fall mitnehmen.

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