Geografie mal anders

Geografie mal anders

Wo lernt man am besten sich zu orientieren? Genau - direkt vor der Schultüre, im Freien nämlich.
Und so wurde der Nachmittagsunterricht am Dienstag, den 25. Oktober 2016 nach draußen verlegt, damit die Schülerinnen und Schüler das Orientieren mithilfe von GPS-Geräten üben konnten.

Natürlich bietet sich da das Geocachen an, eine moderne Variante der Schnitzeljagd. Initiiert wurde die Draußen-Aktion vor allem durch einen vom Geocachen begeisterten Vater, Herr Scheihing, der sich für die Klasse an diesem Nachmittag Zeit nahm und seine GPS-Geräte zur Verfügung stellte.

Nach einer kurzen Wiederholung der Funktionsweise des global positioning systems - kurz: GPS - und einer kurzen Einführung in das Geocachen wurden von Herrn Scheihing die Koordinaten ausgegeben. Als eingefleischte Geocacher hätte die Klasse einen Cache, also einen Fund, auf einer für das Hobby eingerichteten Website zuerst auf einer Karte für Neubulach und Umgebung suchen und die Koordinaten dieses Caches auf die GPS-Geräte aufspielen müssen. Herr Scheihing hatte aber extra für diesen Nachmittag zwei ganz eigene Caches versteckt.

Mit etwas Hilfestellung wurden die Koordinaten der Caches in die Geräte eingegeben und schon konnte die Schnitzeljagd losgehen. Allen voran Schnipsel Scheihing, die Familienhündin, natürlich dicht gefolgt von den Schülern und Schülerinnen mit dem GPS-Geräten. Die Klasse fand das Geocachen erstmal nicht schwierig. Eigentlich musste man ja nur dem vom Gerät angegebenen Richtungspfeil folgen. Doch was tun, wenn er direkt über eine Baustelle oder durch ein eingezäuntes Grundstück führt? Hier mussten sich die Schüler und Schülerinnen gemeinsam beraten, welchen Weg sie am besten einschlagen sollten. Am schwierigsten erwies sich jedoch die Suche nach dem Schatz auf den letzten Metern. Hier musste die Klasse genau auf ihre Geräte schauen und kam mit deren Hilfe ganz nah an sie heran. Doch das Suchen übernimmt das beste Gerät nicht!

Aber lange hat keine der beiden Gruppen suchen müssen. Gruppe 1 fand ihren Schatz in einem hohlen Baumstamm und Gruppe 2 fand den ihrigen am Fuße eines Busches gut durch Laub versteckt. Und so mancher machte große Augen, als die Schatzdosen geöffnet wurden. Ganz klar wurden alle Schätze gerecht verteilt. Was das für Schätze waren? Wenn man ganz genau hinschaut, dann können Sie im Gruppenfoto den ein oder anderen kleinen Hinweis finden.

Und so war die Draußen-Aktion nicht nur spannend und lehrreich, sondern machte auch riesigen Spaß. Nur Schnipsel war etwas geknickt, den sie ging leider leer aus und war froh bald wieder im warmen Auto Richtung Zuhause zu sein.

Ein ganz großes Dankeschön an Herrn Scheihing für diese etwas anderen „Unterrichtsstunden“!

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