Linde oder Buche?

Ist das eine Linde oder eine Buche?

Bepackt mit Sammelbeutel, Bestimmungsblatt, Klemmbrett, Bleistift und Papier machten sich die Zweitklässler auf den Weg, um Bäume zu bestimmen, Blätter zu sammeln und Rindenabdrücke durch Frottage zu erstellen. Der erste interessante Baum fand sich gleich auf dem Lehrerparkplatz. Die Grobklassifizierung in Laub- und Nadelbaum fiel den Kindern leicht und an den langen, paarweise angeordneten Nadeln wurde der Baum recht schnell als Kiefer benannt. Schnell noch ein paar Nadeln und Zapfen in den Sammelbeutel und weiter ging es. Dank der vielen Eicheln, die auf dem Boden lagen, konnten die Kinder einen weiteren Baum als Eiche erkennen.

Der nächste Baum entpuppte sich als Linde. Hier merkten sich die Schüler die unverwechselbare Form der Samen. Schnell wurde noch die Rinde aufs Papier gerubbelt und weiter ging es zu einem, bei Kindern sehr beliebten Baum: die Rosskastanie. Emsig wurden Kastanien eingesammelt und Blätter eingepackt. Auch beim Ahorn war den Schülern schnell klar: Solche Samen hat sonst kein anderer Baum. Dennoch irritierte es die Kinder, dass die Blätter an dem einen Baum ganz spitz zuliefen (Spitz-Ahorn) und beim nächsten weniger spitz waren (Berg-Ahorn). Auch die Herbstfärbung unterschied sich. Ganz markant zeigte sich den Kindern die Birke mit ihrer typischen weiß gefärbten Rinde und den kleinen herzförmigen Blättern.

Auf dem Weg zum Schulwald hinter dem Hauptgebäude sichteten die Zweitklässler dann auch noch eine Buche, die sich ganz leicht an der glatten Rinde erkennen lässt. Emsig wurden Bucheckern eingesammelt. So mancher wunderte sich über die stachelige Schutzhülle der Bucheckern. Im Wald wurde dann eine Lärche entdeckt, deren Besonderheit darin liegt, dass sie im Winter ihre Nadeln verliert. Aber die wichtigsten Nadelbäume in unserer Region sind und bleiben die Tannen und die Fichten. Hier mussten die Kinder feststellen, dass eben nicht alle Nadelbäume Tannen sind und vor allem die Zapfen, die wir auf dem Boden fanden, keine Tannenzapfen sondern Fichtenzapfen waren. So lernten die Schüler und Schülerinnen, dass bei einer Tanne die Nadeln nach links und rechts abstehen und diese bei der Fichte um das ganze Ästchen herumwachsen.

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