Lerngänge

Biologieunterricht mit der Schulimkerin

Summ, summ, summ… oder: Ein Montag mit Bienen

Jeder kennt die Biene, doch nur wenige wissen wie sie in ihrem Bienenstaat lebt. Auch das fragten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a im Biologieunterricht. Daher erklärte sich die Schulimkerin Carolin Klumpp bereit am Montag, den 09. Juli für die Klasse 5a das Bienenhaus auf der schuleigenen Streuobstwiese zu öffnen und die Schülerinnen und Schüler einen Blick hinein werfen zu lassen.

Doch bevor es in das Bienenhaus hineinging, wurde in kleineren Gruppen besprochen, welche Jobs eine Arbeitsbiene in ihrem Leben übernimmt. Während dieser Zeit bearbeitete die andere Gruppe Aufgaben auf der Streuobstwiese und dann wurden die Gruppen durchgetauscht, sodass jeder die Gelegenheit bekam „Imkerluft“ zu schnuppern.

Überrascht waren die Kinder vor allem darüber, dass Bienen auch Ordnung halten müssen. „Das hätte ich nicht gedacht, dass Bienen auch putzen müssen!“ stellte Savannah aus der Klasse 5a fest. Das müssen sie tatsächlich. Nämlich direkt nach ihrem Schlupf im Stock. Dann sind sie nämlich dafür zuständig, dass die Waben sauber sind und gereinigt wurden, bevor Honig eingelagert wird oder die Königin neue Eier hineinlegt. Rahel hingegen dachte, dass sich die kleinen Bienen-Maden irgendwie selbst versorgen: „Ich wusste nicht, dass es Bienen gibt, die babysitten!“

Nach dieser kurzweiligen Theorie wurden die bereitliegenden Imkerschleier und eine Imkerbluse zum Schutz gegen die Bienenstiche angezogen und dann wurden die Bienenstöcke geöffnet. Was zu sehen war, waren die beiden verschiedenen Bienenwesen. Die weiblichen Arbeiterinnen und auch vereinzelte männliche Bienen, Drohnen genannt, die sich auf den Waben tummelten. Die Königin blieb jedoch gut versteckt und zeigte sich nicht. Stella erkannte, dass die Waben etwas dicker sind, wenn in ihnen Larven sind. Sara fiel auf: „Die Drohnen sind im Vergleich zu den Arbeiterinnen richtig dick!“. Nina hat zudem auch Honig auf den Waben entdeckt und Lara konnte beobachten, wie die Bienen ihre Köpfe in die mit Honig gefüllten Waben steckten, um von dem gesammelten Honig zu naschen.
Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, wie viele Bienen in einem Bienenstock leben.

Alles in allem war es ein interessanter und spannender Lehrgang. „Ich fand es spannend das Flugloch anzuschauen“, sagte Sophie, „weil da die Wachen manche Bienen wieder wegschickten, weil sie am falschen Flugloch landeten! Ich wusste auch nicht, dass der Rauch, den die Imker machen, die Bienen beruhigt“ Nina hingegen fand es überhaupt interessant die Bienen mal zu beobachten.

Wir danken Frau Klumpp für diesen lehrreichen Vormittag bei unseren Schulbienen!

Baumdetektive unterwegs

Bei goldenem Herbstwetter waren die Baumdetektive der zweiten Klassen am 17.10.2017 auf Spurensuche. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen begaben sie sich mit allen Sinnen auf die Suche nach unterschiedlichsten Laub- und Nadelbäumen. Auf einem Spaziergang durch und um Neubulach herum konnten die Baumdetektive fast alle gesuchten Bäume entdecken.

Nach einer kleinen Pause, in der sich die Detektive stärken konnten, ging die Spurensuche weiter. In mitgebrachten Beuteln wurden die Beweisstücke schließlich in Form von Rinden, Zweigen, Blättern und Früchten gesichert und im Anschluss im Klassenzimmer untersucht und in Boxen sortiert.

Im Anschluss erstellten die Detektive einen Baumbestimmungsfächer. Die Detektive hatten viel Spaß und freuen sich auch zukünftig mit ihrem eigens erstellten Baumbestimmungsfächer auf weitere Spurensuche gehen zu können.

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