Bildungspartnerschaft mit der Firma "synyx" aus Karlsruhe

Gemeinschaftsschule Neubulach freut sich über Bildungspartnerschaft mit Softwareunternehmen

M. Ferstl arbeitet mit unseren Schülern (Foto: S. Stocker)

Mitte Oktober erst wurde unsere Schule von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ mit der Auszeichnung „Digitale Schule“ geehrt. Diese Auszeichnung war für uns eine große Ehre und eine Bestätigung für die bisherige Arbeit. Wir verstanden sie aber auch als Ansporn, den bisherigen Weg fortzusetzen. Nun ist der nächste Schritt getan! Mit dem Karlsruher Unternehmen synyx (https://synyx.de/) wurde eine Bildungspartnerschaft unterzeichnet. Diese beinhaltet unter anderem zwei Elemente:

  • Mitarbeiter von synyx unterstützen mit Personal und Hardware den Wahlkurs „Programmieren“ in der Klassenstufe 5&6. Im Wahlkurs werden die Kinder systematisch an das Programmieren herangeführt. Dabei wird mit verschiedenen Programmiersprachen gearbeitet. Ein zentraler Bestandteil ist der Bereich der Robotik, wo auch die schuleigenen LEGO Mindstorm Roboter zum Einsatz kommen. Das Wahlkursangebot passt nahtlos in die bestehenden Angebote und stellt eine sinnvolle Hinführung zur AG zur Begabtenförderung im MINT-Bereich dar, in der ebenfalls schwerpunktmäßig programmiert wird. Der Wahlkurs wird vom synyx-Mitarbeiter Maximilian Ferstl und Realschullehrerin Antje Braun gemeinsam vorbereitet und betreut.
  • Die Schüler/innen des gymnasialen Profilfachs NWT (Naturwissenschaft und Technik) werden in einem Informatik-Projekt in der Programmiersprache „Scratch“ ein Spiel programmieren. Diese Spiele werden von synyx extern zertifiziert, d.h. die Schüler/innen erhalten ein Firmenzertifikat, das sie bei Bewerbungen ihrem Portfolio beifügen können. Die SMV der Schule vergibt für die programmierten Spiele übrigens einen schulinternen Publikumspreis.

 

 

 

 

Schulleiter Dominik Bernhart freut sich über die Bildungspartnerschaft: „Schule alleine kann nur sehr schwer alle Herausforderungen bewältigen, denen sie sich aktuell stellen müssen. Aber wenn ein motiviertes Kollegium, ein engagierter Schulträger und die richtigen externen Partner zusammen an einem Strang ziehen, ist sehr vieles möglich. Wir freuen uns, dass wir mit synyx einen solchen starken Partner an Bord haben.“

Der Wahlkurs in Klasse 5/6 beispielsweise kommt bei den Kindern sehr gut an, weiß Lehrerin Antje Braun zu berichten. „Jemand, der aus der Informatik kommt ist auch etwas Besonderes für die Schülerinnen und Schüler. Häufig wird Herr Ferstl gelöchert, wie und was er denn genau arbeite und wie viele Computer er an seinem Arbeitsplatz habe. Sie merken ihm die Begeisterung für seinen Beruf an und das ist wirklich ansteckend“. Schon nach den ersten winzigen Programmierversuchen einer Figur, die sich lediglich vorwärts bewegt, rissen einige Kinder die Arme in eine Siegerpose und riefen begeistert „Ich habe programmiert!“ Andere konnten schon nach den ersten einfacheren Programmier-Inputs selbstständig weiterprogrammieren. „Sie kommen zwar nicht immer auf die Lösungen, die sich Herr Ferstl und ich ausgedacht haben, aber- und das ist noch viel wertvoller: Sie entwickeln ihre eigenen Lösungswege und können diese in einer Programmierung umsetzen“, berichtet Antje Braun begeistert. Dies zeige deutlich wie stark das Programmieren die Problemlösefähigkeit fordert und trainiert.

„Ich hätte mir als Schüler solche Angebote an der Schule gewünscht,“ erklärt der gelernte Anwendungsentwickler und IT-Ausbilder Maximilian Ferstl. „Es ist schön den Kindern seinen Beruf und das Programmieren näher zu bringen. Fast alle Teile unseres täglichen Lebens haben in irgendeiner Weise mit Software oder Code zu tun. Und es handelt sich dabei nicht um ein Geheimwissen.“ Auch bei synyx freut man sich über die Partnerschaft. Schon länger engagiere man sich dafür Kindern und Jugendlichen und damit potenziellem Nachwuchs das Programmieren beispielsweise bei Veranstaltungen wie den Devoxx4Kids näherzubringen, erklärt die Marketingleitung Katja Arraz von synyx. Eine für solche Angebote offene Schule lege den Grundstein, dass sich Kinder nach ihren Interessen weiterentwickeln können und diese Möglichkeit werde an der Gemeinschaftsschule Neubulach durch diese zusätzlichen Angebote wie dem Programmier-Wahlkurs bestens genutzt. Und das findet der engagierte IT-ler Herr Ferstl auf jeden Fall unterstützenswert. „Und Spaß macht es zudem!“ schmunzelt er.

 

Link zum Artikel im Schwarzwälder Boten.

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