Abschlüsse

Gemeinsam zu verschiedenen Bildungsabschlüssen: Entwicklungsspielraum statt Festlegung nach Klasse 4

Gemeinsames Lernen bedeutet nicht, die jeweiligen Stärken und Leistungspotenziale der einzelnen Schüler zu vernachlässigen. Vielmehr werden sie von Anfang an durch Aufgaben und Unterrichtseinheiten auf drei verschiedenen Niveaustufen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) gefördert. Grundlage ist der neue gemeinsame Bildungsplan, der für alle Schularten gleichermaßen verbindlich ist.

Unterstützt werden sie dabei von unseren Lehrkräften aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Das grundlegende Niveau führt zum Hauptschulabschluss, während das mittlere Niveau die Lernenden auf den Realschulabschluss vorbereitet. Das erweiterte Niveau fordert und fördert die Schüler mit Unterrichtseinheiten und Aufgaben, die vergleichbar mit dem Leistungsanspruch des Gymnasiums sind. Zusammen mit Französisch, das wie am Gymnasium ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache unterrichtet wird, erfüllt unsere Schule somit alle Voraussetzungen nach Klasse 10 auf ein Gymnasium wechseln zu können. Frühzeitig wird darüber hinaus der Fokus auf die Berufsvorbereitung gerichtet. Dies zeigt sich etwa an der Zusammenarbeit der Gemeinschaftsschule mit örtlichen Betrieben. Auf diese Weise stehen unseren Schülern alle Wege und Ausbildungsmöglichkeiten offen.

Alle Bildungsabschlüsse sind möglich

Gemeinsames Lernen über die Grundschulzeit hinaus

Das Alleinstellungsmerkmal der Gemeinschaftsschule liegt in der Überzeugung, den Kindern eine längere Entwicklungszeit für ihre eigenen Fähigkeiten und Neigungen zuzugestehen. Statt den Lernenden lediglich vier gemeinsame Jahre in der Grundschule zu gewähren, setzt unsere Schulart auch in der Sekundarstufe auf Lernzuwachs und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit durch gemeinsames Lernen.

Unsere Gesellschaft besteht aus Menschen mit ganz unterschiedlichsten Eigenschaften, Begabungen und Erfahrungen. Für ein gutes Miteinander ist es wichtig, Unterschiede nicht als Problem, sondern als Chance zu begreifen. Dementsprechend unterstützt unsere Schulart das Miteinander der Kinder in der Sekundarstufe. Eine systematische Trennung allein basierend auf dem Leistungsstand am Ende der 4. Klasse können wir nicht befürworten.

Durch gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen profitieren die Schüler in mehrerlei Hinsicht. Sie erfahren das Lernen als gemeinsamen Prozess und übernehmen Verantwortung. Jeder Schüler entdeckt dabei sein eigenes Potenzial im Rahmen seines Leistungsvermögens und profitiert von der Zusammenarbeit.

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