Links: Das Programmieren eines LEGO-Mindstorm-Roboters. Rechts: Praxistest: Der Roboter hat die Aufgabe auf dem Spielplan nach rechts zu fahren und die Reifenstapel "wegzuhauen".

MINT beginnt mit Fragen, führt zu Erkenntnissen, wird angewandt – und endet nicht im Klassenzimmer.

MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

„An vielen Schulen werden MINT-Bildung und Leistung noch immer zu stark auf auswendig gelerntes Prüfungs- und Faktenwissen reduziert. Das Konzept der Gemeinschaftsschule Neubulach zielt dagegen darauf ab, konsequent Gelegenheiten für praktisches Lernen zu schaffen, ohne die Theorie aus dem Blick zu verlieren.“ (C. Zachrich, IMP- und Biologielehrer an der GMS Neubulach)

MINT-Bildung muss heute mehr leisten als die Vermittlung von Wissen. Gefragt sind Fähigkeiten, komplexe Fragestellungen zu verstehen, eigenständig Lösungen zu entwickeln und diese in realen Kontexten anzuwenden.

An der GMS Neubulach ist daraus ein schulweit verankertes Konzept entstanden, das forschendes Lernen, Anwendung und Kooperation systematisch miteinander verbindet – über alle Jahrgangs- und Niveaustufen hinweg.

Ein zentraler Baustein ist dabei die konsequente Öffnung des Unterrichts: Durch zahlreiche Kooperationen mit Betrieben und Hochschulen holen wir externe Expertinnen und Experten direkt in den Unterricht. Schülerinnen und Schüler arbeiten an realen Fragestellungen, erhalten Einblicke in berufliche Praxis und erleben MINT als wirksames Werkzeug zur Lösung konkreter Probleme.

Entscheidend ist dabei die Erfahrung, eigene Fragestellungen erfolgreich bearbeiten zu können – Selbstwirksamkeit als Grundlage für Motivation, Durchhaltevermögen und nachhaltiges Interesse an MINT-Themen.

Gelingt dies, wird Begeisterung für Naturwissenschaften spürbar und erlebbar – und Motivation entsteht, die trägt und den weiteren Bildungsweg nachhaltig prägt.

Im Folgenden zeigen wir die Verteilung der MINT-Aktivitäten auf Klassenstufen und Fächer: Hier geht es zu unserem MINT-Curriculum.